Kontakt

Kontakt

Alle Ansprechpartner

des Bereichs Lehrerentwicklung

finden Sie hier!

KOMU Kongress 2017 / Vorträge
Donnerstag 16. November

Zurück zur Startseite Kongress

Was gibt es Neues? Diese Frage steht als Motto über dem dritten KOMU-Kongress für MusikschulleiterInnen. Der Kongress 2017 wirft einen musikalischen Blick in das kompositorische Schaffen an Musikschulen der Jetztzeit und in digitale Unterrichtswelten der nahen Zukunft.

Prof. Elisabeth Gutjahr

M³ - Musikschule multi-medial

Ein Blick in die Gegenwart: Herbst 2017.

 

 

Musikschulen stehen manchmal wie Felsen in der Brandung einer sich (gefühlt) immer schneller verändernden gesellschaftlichen Wirklichkeit. Musik als Zeitkunst benötigt aber vor allem dies: Zeit. Zeit für das Zuhören, für das Üben und Zusammenspiel, Zeit für Repertoirestudien und Zeiten der Stille. Gleichzeitig erleben wir im Alltag eine durchaus lärmende Vervielfältigung von Parallelwelten: medial, digital, global und virtuell. Wie kann sich Musikschule hierzu verhalten? Wo liegen die Herausforderungen, vielleicht sogar Chancen?

Prof. Elisabeth Gutjahr

 

Rektorin der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, stellvertretende Vorsitzende des Bundesfachausschusses Musikalische Bildung im Deutschen Musikrat; Mitglied im Präsidium des Landesmusikrat Baden-Württemberg; Aufsichtsratsvorsitzende der Musikakademie VS gGmbH; weitere Ämter und Tätigkeiten im Bereich Qualitätssicherung und Akkreditierung, Kultur und Bild – national und international. Nach dem Musikstudium in Stuttgart und Köln (Rhythmik sowie Musiktheorie/Komposition) 1986 Berufung als Professorin für Musik und Bewegung an die Musikhochschule Trossingen. Restrukturierung des Fachbereichs, Ausbau der Methodik/Didaktik, Stärkung künstlerischer Interdisziplinarität, Veranstaltung internationaler Wettbewerbe und Kongresse. Künstlerischer Schwerpunkt: Neues Musiktheater (Text und Inszenierung). Zahlreiche Opernlibretti (für die Deutsche Oper am Rhein, die Wiener Festwochen u.a.) und Publikationen insbesondere über das Thema Kreativität. Hörspiele und Performances (im Bereich Musik-Szene-Kontext).

Cordula Bösze

FREI:SPIEL

Musizieren ohne Noten – aber mit Plan

Über das Erfinden von Musik im Instrumental- und Gesangsunterricht

 

 

Im zeitgemäßen Musikunterricht wird von den Lehrkräften – neben den ohnedies breit gefächerten musikalischen und pädagogischen Fähigkeiten – zunehmend kreatives Arbeiten erwartet. Während in allen anderen Künsten die Eigenkreativität der Lernenden von Beginn an gefragt ist, wurde dies über lange Zeit im musikalischen Bereich vernachlässigt, ja manchmal geradezu unterbunden. Wie kann selbständiges Organisieren von Klängen, Erfinden eigener Zeichen und Spielregeln angeregt werden? Welche Möglichkeiten beinhaltet freies Improvisieren und wie kann aus ungeordneten Klängen Musik gewonnen werden? Eine kleine Einführung zur Anregung und zum Begleiten kreativer Prozesse, oder, um es mit einem Buchtitel zu sagen: „Lose Anweisungen für klare Klangkonstellationen“ (Hans Schneider, Pfau 2000).

©PNTGM32570

Cordula Bösze

Querflöte, Improvisation, Komposition

 

Cordula Bösze unterrichtet Querflöte an der Musikschule Tulln, wo sie im Jahr 2006 auch eine Komponierwerkstatt gründete. Sie ist improvisierende Musikerin (mit und ohne Elektronik) und beschäftigt sich schon seit den 1990er Jahren mit dem Spielen und Vermitteln von zeitgenössischer Musik.


 

TERMINE


zum Kalender
Ein Rückblick auf das Schuljahr 2016/17
mehr
Aktuelle Infos, Termine, Fachartikel und Hintergründe
mehr
Bücher / CDs / Zeitschriften / Spiele / etc ...
weiter zum Shop