LEHRERENTWICKLUNG STARTSEITE

Unmögliches ermöglichen? - Widersprüche und deren Gestaltungsmöglichkeiten im Instrumentalunterricht

BILD

ZUR ONLINE-ANMELDUNG


Auskünfte zum Programm: Andreas Weiss, B.A.
andreas.weiss@musikschulmanagement.at , T. 02742 9005 16888

Termin: Sa 13. Februar 2016, 9.30 bis 17.00 Uhr
Anmeldeschluss: So 24. Januar 2016
Ort: Musikschule der Landeshauptstadt St. Pölten, Maria Theresia-Straße 23, 3100 St. Pölten
Zielgruppe: alle MusikschullehrerInnen

Referent: Wolfgang Lessing

Teilnehmer: max. 30 Personen

Kosten: EUR 16,00; externe Teilnehmer EUR 26,00

 

INHALT
Unterrichtsvorbereitung oder spontanes Handeln. Aufgabenheft oder Selbstständigkeit. MeisterIn und SchülerIn oder partnerschaftliche Beziehung. Übertrittsprüfung alle paar Jahre oder individuelle Förderung. Nur Jazz, nur Klassik oder von allem ein bisschen. Pädagogisches Handeln ist durch nicht auflösbare Widersprüche (Antinomien) gekennzeichnet. Es muss wohlüberlegt und methodisch strukturiert sein, aber trotzdem auf Unvorhergesehenes reagieren, sowie die Individualität der SchülerInnen berücksichtigen. Es findet in einem zeitlich definierten Rahmen statt, hat aber mit Menschen zu tun, deren Lernwege sich nicht an die ihnen zugemessene Unterrichtszeit halten.
Über die Zahl und Bedeutung derartiger Antinomien wird in der Erziehungswissenschaft seit langem diskutiert. In dieser Fortbildung möchte Wolfgang Lessing gemeinsam mit den TeilnehmerInnen die für den Instrumentalunterricht zentralen Widersprüche herausarbeiten und ihre Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen. Theoretische Reflexion, gemeinsames Gespräch und praktische Übungen sollen sich an diesem pädagogischen Seminartag gegenseitig durchdringen und befruchten.

Prof. Dr. Wolfgang Lessing
Studierte Violoncello, Schulmusik, Germanistik und Philosophie in Frankfurt und Berlin. Nach dem Studium Unterricht an der Schule und Musikschule. Als Cellist Mitglied im Ensemble Phorminx. Ab 2002 Leiter des Studiengangs "Instrumental- und Gesangspädagogik" an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. 2004 Gründer des Instituts für Musikalisches Lehren und Lernen. Arbeitsschwerpunkte: Bildungsdimensionen des Instrumentalunterrichts, Didaktik zeitgenössischer Musik im Instrumentalunterricht. Letzte Veröffentlichungen: "Musikalische Verkörperungen (Hg.). Interdisziplinäre Beiträge zum Verhältnis von Musik und Körper", "Cui bono. Über den Nutzen von Musik", "Eltern als Partner – Elternarbeit im Zeichen von JeKi und Ganztagsschule".