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Gesamtleitertagung 2018

Niederösterreichs MusikschulleiterInnen tagten in St. Pölten

Unter dem Motto „Die Zukunft gestalten – Miteinander erfolgreich sein“ diskutierten die Leiterinnen und Leiter sowie erstmals auch Erhalter der 127 Musikschulen im Rahmen der Gesamtleitertagung in St. Pölten über die Weiterentwicklung des niederösterreichischen Musikschulwesens.

 

Im Rahmen ihrer jährlichen Tagung setzten sich die Leiterinnen und Leiter der 127 niederösterreichischen Musikschulen in St. Pölten intensiv mit der Weiterentwicklung des niederösterreichischen Musikschulwesens auseinander. Unter dem Motto „Die Zukunft gestalten – Miteinander erfolgreich sein“ standen dabei Themen wie Kooperationen zwischen Musikschulen und Schulen, digitale Medien im Unterricht, die Weiterentwicklung der Orchesterlandschaft oder musikpädagogische Projekte auf kleinregionaler Ebene auf dem Programm.

 

„Das Musikschulwesen deckt zwei Bereiche ab, die ich für ganz wesentlich halte: Zum einen wird jungen Menschen die aktive künstlerisch-kreative Bildung ermöglicht und wir eröffnen ihnen damit einen lebenslangen Zugang zu Musik und Kunst. Der zweite wesentliche Punkt ist die kulturelle Verankerung, die die Musikschulen tagtäglich vorleben. Niederösterreichs regionale Kultur lebt vom Ehrenamt und Menschen, die sich aktiv einbringen. In den Musikschulen wird dafür ein wesentlicher Grundstein gelegt“, strich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Rahmen der Tagung die wichtige Bedeutung der Musikschulen für das Leben in den niederösterreichischen Gemeinden hervor.

 

„Die 127 Musikschulen mit 2.300 Lehrenden und 60.000 Schülerinnen und Schülern an insgesamt 500 Unterrichtsstandorten sind in der regionalen Kulturarbeit eine entscheidende Lebensader“, so Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, der stellvertretend für die „wertvolle und wichtige Arbeit“ an den Musikschulen Projekte und Initiativen vor den Vorhang holte, mit denen ein „beispielhafter Beitrag für die Weiterentwicklung und Stärkung des kulturellen Lebens in Niederösterreich“ geleistet wird. Geehrt wurden die Projekte in den sieben Kategorien „Musik- und Kunstschulen“, „Regionale Vernetzung“, „Zugänge und Integration“, „Talenteförderung“, „Kunstvermittlung und Kreativitätsförderung“, „Digitalisierung“ und „Partnerschaften – Region, Land, Bund und Europa“, die die Strategie für Kunst und Kultur des Landes Niederösterreich widerspiegeln und als Fahrplan für die Zukunft dienen.

 

Im Zentrum der vom Musikschulmanagement Niederösterreich organisierten Tagung standen vor allem Workshops und die Möglichkeit zum Austausch. Wertvolle Impulse für die Arbeit in den Musikschulen bot den Musikschulleiterinnen und -leitern sowie den erstmals zur Tagung geladenen Musikschulerhaltern darüber hinaus der Vortrag „Musikalische Bildung in Zeiten der Digitalisierung“ von Dr. Joel Luc Cachelin, der als einer der führenden digitalen Vordenker in der Schweiz gilt. Gemeindebundpräsident Alfred Riedl, Kulturamtsleiter Hermann Dikowitsch und Doris Wagner, Leiterin des Bereichs Pädagogischer Dienst in der Bildungsdirektion für Niederösterreich, widmeten sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion ausführlich dem Themenbereich „Musik – Kunst – Schule“. Nicht zuletzt präsentierte Walter Rehorska, Lektor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, aufschlussreiche Fakten zur Entwicklung der Musikschulen in Österreich, die im Buch „Musikschulanalysen 1“ in der Reihe „Beiträge zur Musikschulforschung“ des Musikschulmanagement Niederösterreich eben neu erschienen sind.

 

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Foto: Daniela Matejschek