Musikschule Aspang 1958

Chronik des NÖ Musikschulwesens

Zum Blätterkatalog unserer Festschrift:

 

ÜBERBLICK

 

Der Überblick zeigt die Entwicklung zum heutigen Management

und warum wir im Schuljahr 2017/18

ein 60-Jahre-Jubiläum feiern.

 

 

Viele der jetzt tätigen MusikschulleiterInnen und Musikschullehrenden

haben die einzelnen Etappen miterlebt

oder sind Pioniere auf diesem Weg gewesen.

 

Dank ihrer Mithilfe

konnte das Musikschulmanagement Niederösterreich

eine umfassende Chronik zusammenstellen.

 

1953 wird innerhalb der niederösterreichischen Landesgruppe der 1947 gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Musikerzieher Österreichs (AGMÖ) ein Referat n.ö. Musikschulen eingerichtet. Es wird mit dem Musikpädagogen und Musikschulleiter Walter Hofmann (St. Pölten) besetzt. Walter Hofmann wird seitens der NÖ Landesregierung als Vertreter der Musikschulen anerkannt.

 

1957/58 Gründung der eigenständigen Arbeitsgemeinschaft der n.ö. Musikschulen im Juli 1957 und Bestellung der Kommission für das n.ö. Musikschulwesen am 19. April 1958, bestehend aus den Musikern, Musikpädagogen und (späteren) Musikschulleitern Walter Hofmann (St. Pölten), Franz Pandion (Baden) und Karl Hofer (Neunkirchen). Anerkennung der Kommission als Beratungsgremium für das Amt der NÖ Landesregierung. Die Kommission kann somit als erster Vorläufer eines Managements für Musikschulen angesehen werden.

 

1974 wird im neugefassten Organisationsstatut das NÖ Musikschulwerk als Organisationsform der Arbeitsgemeinschaft bezeichnet (jedoch nicht als Rechtsform begründet). Die Leitung, Überwachung und Betreuung der Musikschulen obliegt der Kommission, die ab 1973 auf fünf Personen erweitert wurde.

 

1987 erhält das NÖ Musikschulwerk ein Büro in Wiener Neustadt, mit finanzieller Unterstützung der Statutarstadt und der NÖ Landesregierung wird eine Sekretärin, Dorit Soltiz, angestellt. Der zuständige Beamte in der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich, Alfred Willander, wird Geschäftsführer des NÖ Musikschulwerks.

 

1991 wird im Zuge des ersten NÖ Musikschulgesetzes (1990) der Verein „NÖ Musikschulwerk“ als Organisationseinheit für die niederösterreichischen Musikschulen gegründet, dem die schulerhaltenden Gemeinden und Gemeindeverbände angehören.

Innerhalb des Vereins wird in direkter Nachfolge der Kommission ein pädagogischer Beirat bestehend aus MusikschulleiterInnen eingerichtet, der die fachlichen Agenden übernimmt.

Erster Vorsitzender ist Hermann Reiter (WaidhofenThaya), 1992 folgt Wolfgang Sobotka (Waidhofen/Ybbs), 1998 Viktor Mayerhofer (St. Pölten).

 

2000 erfolgt die Professionalisierung der fachlichen Betreuung der niederösterreichischen Musikschulen. Die Landesaufgaben über das niederösterreichische Musikschulwesen werden im Zuge des zweiten NÖ Musikschulgesetzes 2000 an das Musikschulmanagement Niederösterreich innerhalb der Volkskultur Niederösterreich (heute Kultur.Region.Niederösterreich) mittels Geschäftsbesorgungsvertrag übertragen.


 

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